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1.Männer Verbandsliga Handballspiel mit tollem Abschluss Stahl Unterwellenborn-Aufbau Altenburg 17:18 (10:10) Die Handballer des SV Aufbau zeigten am vergangenem Wochenende wieder einmal ihr zweites Gesicht. Auf der einen Seite überzeugende und kämpferische Heimspiele und auf der anderen Seite verkrampfte und nicht erklärbare Leistungsdefizite auf fremden Parkett. Die Spieler haben diese Begegnung ohne Verletzungen überstanden jedoch mit Herzrhythmusstörungen, ausgerissenen Haaren und Stimmbänderreizungen seitens der Verantwortlichen Grünig und Hader. Solche Spiele sollten sich nicht allzu oft wiederholen, ansonsten lehnt jeder den Trainerjob beim SV Aufbau dankend ab. Das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit gestalteten die Gastgeber aus Unterwellenborn. Mit schnellen Spielzügen kam man auf den Außenpositionen immer wieder gefährlich vor das Tor von Michael Nelke, der auch heute wieder zu einem starken Rückhalt der Mannschaft wurde und mit seinen Paraden maßgeblich zum Sieg beigetragen hat. Die inkonsequente Deckungsarbeit gestattete dem Gegner Durchbrüche zum Kreis, die dann nur durch Foul unterbunden werden konnten. Die fälligen Siebenmeter wurden dabei eiskalt genutzt. Im Angriff lief bei den Aufbau-Männern nicht viel zusammen. Viele Einzelaktionen brachten nicht den notwendigen Druck auf das gegnerische Tor. So enteilte der Gegner Mitte der ersten Halbzeit auf zwei Tore. Bei den Aufbau-Handballern wurden durch diesen Rückstand Kräfte mobilisiert und jetzt sah man die ersten wirklich guten Aktionen und schön herausgespielte Treffer. Kurz vor dem Seitenwechsel dann die unverdiente Führung beim Stand von 9:10. Bezeichnend für diesen Tag war dann die l etzte Aktion der ersten Halbzeit, als der Gegner in der letzten Sekunde den Ausgleich herstellte. In der zweiten Spielhälfte sahen die Zuschauer wieder nur Handballschmalkost. Obwohl die Aufbau-Handballer jetzt eine aggressive Abwehrarbeit verrichteten und dem Gegner manchen Ball abnahmen, so spielte man im Angriff immer noch mit angezogener Bremse. Zu diesem Zeitpunkt war es umso schwerer, da die Aufbau-Männer oft in Unterzahl spielen mussten. Der Gegner nutzte diese Phase aus und ging mit zwei Toren zum 16:14 in Führung. Doch dann reichten der Aufbau-Mannschaft 10 Minuten, um den Gegner noch zu bezwingen. Vier Tore in Folge und dann in der letzten Minute eine tolle Parade vom Aufbau-Schlussmann und die Qualen aller Beteiligten, insbesondere der Zuschauer, waren Geschichte. SV Aufbau spielte mit: Nelke, Becker (2), Werner, Sense (2), Kornetzky (3), Perkowski (2), Jeßnitzer (3), Bärbig (1), Wagenbreth (3), Reusch (2)
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