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1.Männer Verbandsliga Concordia Reudnitz - SV Aufbau Altenburg 15:22 (8:10) Die Aufbau Handballer haben ihren Aussetzer der vergangenen Woche mit einen
eindrucksvollen Auswärtssieg bei der heimstarken Reudnitzer Mannschaft korrigieren
können und verbleiben weiterhin im oberen Tabellenfeld. Die Wegstrecke dorthin
allerdings mehr als kurios. Arg vom momentanen Verletzungspech gebeutelt, stand der
Aufbau-Mannschaft lediglich ein Wechselspieler zur Verfügung, der allerdings auch schon
nach 10 Spielminuten aufgebraucht war, als Tilo Werner nach einer Notbremse vom
Parkett verbannt wurde. Zu dieser Zeit führten die Altenburger zwar knapp, konnten diese
Führung gar auf 6:3 ausbauen, aber mit den 8:8 kündigte sich wohl für Freund und Feind
schon die Wende im Spiel an. Noch kam diese nicht, denn zwei Tore von Jeßnitzer und
Becker bedeuteten zumindest die Halbzeitführung. Nach dem Wechsel immer verteiltes
Spiel, wobei die Gäste vor allem Dank ihrer wieder gut funktionierenden Abwehr, mit den
zwei starken Torhütern Nelke und Kießhauer, den Gegner immer Gleichwertigkeit
entgegenzusetzen hatten. Dann die 40. Spielminute beim Stand von 14:14. Wiederum
Feuerwehreinsatz gegen einen Reudnitzer Spieler, diesmal der Übertäter Jan
Wagenbreth und auch er konnte vorzeitig die Duschen aufsuchen. Als hätte Aufbau-
Trainer Mario Grünig es geahnt, hatte er sich doch in der Pause mit einen Spieldress
eingedeckt, von nun an musste er mit auflaufen. Allerdings waren noch 20 Minuten
zuspielen und Nick Sense wandelte nach seiner zweiten Hinausstellung ebenso am Knock
out. Nun sprintete Co-Trainer Steffen Hader in die Kabinen um sich für den Fall der Fälle
noch bereit zu machen. Seine Mannschaftskollegen ließen derweil auf den Parkett nichts
mehr anbrennen, nun erst recht hieß die Devise und zumindest erst einmal die Abwehr
stand. Im Angriff lief Michael Kornetzky der nun viel Platz hatte zu Glanzform auf, erzielte
vier Tore in Folge und verhalf so das seine Mannschaft plötzlich mit 21:14 in Führung lag ,
diese auch bis zum Abpfiff behauptete und sich damit wohl für die schlechte Leistung der
Vorwoche rehabilitiert haben dürfte. L.pfefferkorn
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